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Vera Gerdau Preis 2023

Die Preisträger*innen des Vera Gerdau Preis 2023 stehen fest!

Der Vera Gerdau Preis wird 2023 erstmalig von der ASSITEJ verliehen.
Es werden Projekte, Einrichtungen oder Persönlichkeiten des Kinder- und Jugendtheaters ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die allumfassende Einbeziehung junger Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven engagieren und die gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Künstler*innen mit und ohne Behinderungsperspektiven fördern.

Der erste Vera Gerdau Preis geht an die freie Performancegruppe Leute wie die.

Leute wie die entwickeln Theaterstücke und Workshops, in denen Laut- und Gebärdensprache gleichberechtigt verwendet werden.
Bei Leute wie die arbeiten seit 2015 taube und hörende Darsteller*innen auf der Bühne gleichberechtigt zusammen.
Sie entwickeln Formate an den taube und hörende Theaterinteressierte daran teilhaben können.
Dabei liegt ihr Schwerpunkt auf den Darstellenden Künsten für junges Publikum.
Sie bereichern die Szene durch Beiträge auf Festivals, Workshops und Inszenierungen, durch diese sie wertvolle Impulse geben und neue zeitgenössische Ästhetiken vermitteln.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des AUGENBLICK MAL! Festivals am 23.04.23 um 19:30 Uhr im Theater Strahl statt.

Mehr Informationen findet ihr in der Pressemitteilung


Jury: Vera Gerdau Preis zur Förderung inklusiver Projekte im Kinder- und Jugendtheater

Mit Freude verkünden wir die fünfköpfige Jury für den Vera Gerdau Preis zur Förderung inklusiver Projekte im Kinder- und Jugendtheater. Mit dabei sind:

Caline Weber, Junges Theater Bremen
Caline Weber (sie/ihr) ist 2004 geboren und wuchs mit 3 älteren Brüdern in einem Dorf bei Bremen auf. Sie besuchte die Waldorfschule in Ottersberg und studiert ab März 2023 an der HKS Ottersberg Tanz und Theater im Sozialen. Caline war in verschiedenen Tanz- und Theatergruppen (impuls e.V. Bremen, Theatergruppe Am Mühlenberg, Junge Akteure im Theater Bremen) und hat in verschiedenen Theaterproduktionen mitgespielt u.a. „5 Minuten Heimat“ von Fabián Aimar und Günther Grollitsch bei ProdArt, „Listen to my story“ von Tom Bünger Junges Schauspielhaus Hamburg, „Milchwald“ von Armin Petras im Theater Bremen, Assistenz bei „Undressed“ von Tom Bünger in der Schwankhalle Bremen. Ab September spielt sie in der Produktion „Und alles“ in der Regie von Theo Fransz am Moks des Theater Bremen mit. Es ist ihre erste Jury-Tätigkeit, auf die sie sehr gespannt ist und sich sehr freut.

Lisa Zocher, Forward Company
Lisa Zocher (sie/ihr), geboren in Leipzig, begann mit elf Jahren im Tanzlabor Leipzig im semiprofessionellen Bereich zu tanzen und sammelte dort erste Erfahrungen im zeitgenössischen Tanz. Sie arbeitete in diversen Produktionen mit verschiedenen Choreograf*innen, wie unter anderem Gesa Volland, Marlen Schumann, Roman Windisch und Liron Dinovitz zusammen. Lisa ist seit der Gründung der FORWARD DANCE COMPANY 2020 Teil des Ensembles.

Wille Felix Zante, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.
Wille Felix Zante (er/sein) ist 1984 geboren und studierte Magister Gebärdensprachen und Amerikanistik. Während der Studienzeit engagierte er sich ehrenamtlich in der tauben Jugendarbeit und schrieb darüber hinaus freiberuflich Videospielerezensionen und Artikel in Fachzeitschriften über Gehörlosigkeit und Theater. 2013 fing er an bei Possible World e.V. als Dramaturg und Schauspieler zu arbeiten, letztes Projekt „EIN SOMMERNACHTSTRAUM“ (Premiere 16. März 2018). Er ist freier Autor für die Deutsche Gehörlosenzeitung und seit 2017 nach Bedarf vertretender Chefredakteur. Er war Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (GGKG e.V.). 2018 war er bei der Programmkommission des inklusiven Kurzfilmfestivals „Look & Roll“ tätig, für das er auch Untertitelabnahme erledigt und 2020 in der Jury saß. Er ist der Gewinner des 2019er Recherchestipendiums für behinderte Journalisten. Seit 1. Juli 2020 ist er hauptamtlich Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.

Katrin Maiwald, Vorstandsmitglied der ASSITEJ
Katrin Maiwald (sie/ihr) ist Theatervermittlerin und Dramaturgin. Nach ihrem Studium in Berlin arbeitete sie als Dramaturgin und Theaterpädagogin von 2010 bis 2014 am Theater für junges Publikum am Landestheater Linz. Dort war sie u.a. an der Organisation und Durchführung des Internationalen Theaterfestivals für junges Publikum SCHÄXPIR 2011 beteiligt. 2014 ging sie ans Staatstheater Mainz, wo sie für die Dramaturgie der justmainz-Inszenierungen zuständig war sowie den mehrsprachigen generationenübergreifenden Theaterclub „zeitraum“ ins Leben rief. 2020 bis 2022 leitet sie die Theatervermittlung am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Seit 2023 ist Katrin Maiwald freischaffend tätig und seit 2022 ist sie im Vorstand der ASSITEJ e.V.

Werner Lorenz, Vorstandsvorsitzender der Vera Gerdau Stiftung
Werner Lorenz (er/sein), geboren 1953, sammelte nach seinem Bauingenieur-Studium zunächst erste Praxiserfahrungen in einem Berliner Ingenieurbüro. Seine akademische Laufbahn begann er 1984 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, war dann u.a. Gastprofessor an der École Nationale des Ponts et Chaussées in Paris, bevor er 1992 den Ruf auf den neu begründeten Lehrstuhl für Bautechnikgeschichte an der BTU Cottbus annahm. Den Praxisbezug wahrte er durch sein auf historische Tragwerke spezialisiertes Ingenieurbüro in Berlin. Im Herbst 2018 pensioniert, ist er als Honorarprofessor der BTU Cottbus weiterhin vielfach engagiert und leitet u.a. seit 2021 das DFG-Schwerpunktprogramm „Kulturerbe Konstruktion“. Er ist Vorsitzender bei der gemeinnützigen Vera Gerdau-Stiftung.


Ausschreibung: Vera Gerdau Preis zur Förderung inklusiver Projekte im Kinder- und Jugendtheater

Die ASSITEJ vergibt 2023 in Kooperation mit der Vera Gerdau Stiftung erstmals diesen neuen, mit 15.000€ dotierten Preis:
Es werden Projekte, Einrichtungen oder Persönlichkeiten des Kinder- und Jugendtheaters ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die allumfassende Einbeziehung junger Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven engagieren. Die Verleihung findet am 23. April 2023 bei der ASSITEJ-Preisverleihung im Rahmen des Festivals AUGENBLICK MAL! in Berlin statt.

Bewerbungsschluss: 24.02.2023

Hier geht es zur Ausschreibung in vereinfachter Sprache:

Ausschreibung in vereinfachter Sprache

Ausschreibung in leichter Sprache

Jetzt bewerben: Neuer ASSITEJ-Preis für Theater 2023: Vera-Gerdau-Preis

Dieser Preis geht an Menschen am Theater, wenn sie besondere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen machen. Und wenn Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Behinderungen dabei sind. Nur dann kann man den Preis bekommen.

Mit dem Preis bekommt man Geld, um diese Arbeit weiterzumachen. Insgesamt gibt es 15.000 Euro.

Im April gibt es in Berlin ein Festival für Theater. Hier kann man die Theater·stücke sehen. Bei diesem Festival wird auch der Preis verliehen. Das Festival heißt: Augenblick Mal! Festival des Theaters für junges Publikum Das Festival ist am 23. April.

Wenn man den Preis haben will, dann muss man eine Bewerbung machen. Die Bewerbung muss dann bis zum 24. Februar bei ASSITEJ sein.

Hier geht es zur Ausschreibung in leichter Sprache:

 

Ausschreibung in leichter Sprache

Kontakt

Julia Kizhukandayil (sie/ihr)
Projektleitung PERSPEKTIV:WECHSEL
j.kizhukandayil@jungespublikum.de

Gabriela Mayungu (sie/ihr)
Referentin für Diversitätsentwicklung
g.mayungu@jungespublikum.de


Die Auszeichnung des Vera Gerdau Preis, verliehen von der ASSITEJ e.V., wird ermöglicht von der Vera Gerdau Stiftung.
Dieses Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.

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