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Arbeitsfestival SPURENSUCHE 2023

Premiere von Was wäre das für eine Geschichte, dem Film der SPURENSUCHE 2023

Das ASSITEJ-Programm PERSPEKTIV:WECHSEL präsentiert in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig:

Was wäre das für eine Geschichte – wenn vielstimmige, selbstbestimmte Erzählungen für Junges Publikum auf den Bühnen Platz fänden?

Was wäre das für eine Geschichte – wenn junge Menschen ihre eigenen Lebenswelten auf den Bühnen repräsentiert sähen und empowert aus dem Theater nach Hause gingen?

Was wäre das für eine Geschichte – wenn die Strukturen, in denen Kunst für Junges Publikum entsteht, (jungen und älteren) Menschen die Mitarbeit ermöglichten, die sich bisher nicht angesprochen fühlten?

Im Dokumentarfilm Was wäre das für eine Geschichte sprechen Aktivist*innen, Künstler*innen und Forschende über die Dimensionen von Rassismuskritik und Empowerment für BiPoC im Kontext Theater für Junges Publikum. SPURENSUCHE – Das Arbeitstreffen der Freien Kinder- und Jugendtheater 2023 war der Ausgangspunkt des Filmes. Er zeigt unterschiedliche Ebenen künstlerischer wie aktivistischer Forschung und Praxis.
Mit: Max Czollek, Sarah Fartuun Heinze, Necati Öziri, Mable Preach u.v.m.

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprechen Theatermacher*innen, die an der Schnittstelle zu politischer Bildung und Aktivismus verortet sind.
Benita Bailey, David Paraschiv, Eike N.A. Onyambu, Thilo Grawe und Gila Christina Schahabi tauschen sich mit der PERSPEKTIV:WECHSEL-Projektleiterin Céline Bartholomaeus aus über politischen Aktivismus im Kunstkontext, über Selbstorganisierung und das widerständige Potenzial in der Kunst – immer vor dem Hintergrund, wen das Junge Theater aktuell adressiert und wen nicht.

Wir laden ein zum Filmscreening mit Gespräch

am 29. April um 19 Uhr im Ost-Passage Theater, Konradstraße 27, 04315 Leipzig.

Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung findet in Deutscher Lautsprache mit Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache statt.

Was wäre das für eine Geschichte

Ein Dokumentarfilm von Ruben Sabel, Anna Sabel und Benjamin Kramme

„Ich habe ’ne Allergie gegen alte Texte. Außer die von May Ayim. Audre Lorde. Aber diese ganzen Reclam-Hefte. Bye Bye.“ Mable Preach

Der Dokumentarfilm Was wäre das für eine Geschichte beleuchtet die Herausforderungen für und das Empowerment von marginalisierten und rassifizierten Personen im Theater. Aktivist*innen und Künstler*innen sprechen über die Reproduktion von diskriminierender Gewalt sowie über die begrenzten Erzählperspektiven auf Theaterbühnen. Sie kritisieren den vorherrschenden weißen, cis-heteronormativen deutschsprachigen Theaterkanon und erkunden Möglichkeiten der Selbstverwirklichung, des Ausbruchs aus diesen Strukturen und des Widerstands gegen den weißen Blick. Sie sprechen über die Kraft des Sich-Zusammenschließens, über die Schaffung inklusiverer und gerechterer künstlerischer Räume und darüber, den Kapitalismus in einer Minute abzuschalten. Was wäre das für eine Geschichte?

Mit: Sarah Fartuun Heinze, Hanh Mai Thi Tran, Estera Sara Stan, Eike N.A. Onyambu, Mable Preach, David Paraschiv, Nora Patyk, Max Czollek, Katalina Götz, Necati Öziri, Ruben Sabel

Kamera: Rita Hajjar, Regieassistenz: Mehmet Ali Arbag, Ton: Fabian Reichle, zusätzlicher Schnitt & Grading: Jean-Pierre Meyer-Gehrke, Mischung: Bernd Göbel, Untertitel: Bailey Ojiodu-Ambrose, Kamera (Interview Necati Öziri): Ruben Sommerfeld, DGS-Übersetzung: yomma GmbH, Hamburg

Eine Kooperationsveranstaltung

von ASSITEJ e.V. und Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig. Der Film ist im Rahmen von PERSPEKTIV:WECHSEL entstanden und wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.

Weiterhin wurde der Film im Rahmen des Modellprojekts „(Un)Sichtbarkeiten in der Migrationsgesellschaft“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ (WOS) gefördert.


Das war die SPURENSUCHE 2023

Vom 8. Mai bis zum 11. Mai 2023 hat das Arbeitsfestival der Freien Kinder- und Jugendtheater in München stattgefunden. Danke an alle Teilnehmer*innen, Referent*innen und natürlich Künstler*innen, dass ihr im Pathos Theater, schwere reiter und Theater Hoch X dabei gewesen seid.

Das Rahmenprogramm hatte den Fokus auf den Themen Rassismuskritik und Empowerment gelegt. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Wie prägen Narrative im Theater den Blick von Kindern und Jugendlichen auf die Welt? Welche Machtposition und Deutungshoheit haben Theatermacher*innen? Wie können normprivilegierte, weiße Diskursräume kritisch reflektiert werden, um rassismuskritisch und grundsätzlich bewusst intersektional zu arbeiten? Wie inszenieren wir raus aus den Zuschreibungen und rein in die Selbstermächtigung?

Wir wollten Privilegien und Machträume kritisch hinterfragen mit der Vision, die (Freie) Kinder- und Jugendtheater-Szene so zu verändern, dass sie strukturell vor, hinter und auf den Bühnen genauso divers aufgestellt wird, wie ihr tägliches junges Publikum.

Die SPURENSUCHE 2023 war zudem ein Ort mit Safer-Spaces für Theatermacher*innen, die sich als BIPOC, Rom*nja, Sinti*zze, jüdische Menschen identifizieren, um sich gegenseitig zu empowern, Diskursräume einzunehmen und weiterzubilden.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, könnt ihr in unserem Blog lesen: jungespublikum.blog oder den Beitrag von Deutschlandfunk Kultur aus der Sendung FAZIT hören: deutschlandradio.de

Das Programmheft ist natürlich immer noch interessant! Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen kannst du unter „Programm“ als PDF herunterladen.

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Team und Kontakt

Julia Kizhukandayil (sie/ihr)

Projektleitung SPURENSUCHE

Céline Bartholomaeus (sie/ihr)

Programmleitung SPURENSUCHE

Susanne Brauer (sie/ihr)

Administration SPURENSUCHE

Für Fragen und Anregungen kannst du auch unser Kontaktformular nutzen.

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Die überregionale Zusammenarbeit wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.
Das Arbeits-Festival SPURENSUCHE wird gefördert von der Landeshauptstadt München.
Unsere Veranstaltungspartner*innen:

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