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Wege ins Theater

Das „Kultur macht stark"-Förderprogramm der ASSITEJ

Die ASSITEJ Deutschland ist mit dem Förderprojekt Wege ins Theater Programmpartner von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, einem großen Förderprogramm für Kulturelle Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Wege ins Theater fördert in vier verschiedenen Formaten Theaterprojekte für Kinder und Jugendliche im Alter von 3-18 Jahren, die in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen.

Um eine Förderung können sich Theater, Kulturveranstalter oder sozialräumliche Organisationen bewerben, die ein Bündnis für Bildung mit mindestens zwei weiteren Kooperationspartnern vor Ort gründen. Davon sollte ein Bündnispartner eine Kulturexpertise einbringen und ein weiterer sollte einen direkten Zugang zur Zielgruppe des Projekts haben.

Die zweite Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ endet im Jahr 2022, daher können aktuell für diese Förderphase keine Anträge mehr gestellt werden.

Wege ins Theater ist ebenfalls Programmpartner in der neuen Förderrunde von „Kultur macht stark“ 2023-2027. Die neue Ausschreibung finden Sie unter unter den News.

Informationen zum Gesamtprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es hier:
www.buendnisse-fuer-bildung.de


Beantragen & durchführen

Projektformate

Im Rahmen von Wege ins Theater wird es ab 2023 vier verschiedene Projektformate geben. Die Antragsstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Antragsverfahren

Die aktuelle Förderphase von „Kultur macht stark“ endet 2022. Für diese Förderphase können keine Anträge mehr gestellt werden. In Kürze stehen hier Informationen zur neuen Förderphase für Wege ins Theater – Projekte in 2023 zur Verfügung.

Downloads

Auf dieser Seite sind alle nützlichen Downloads sowie Informationen, die für die praktische Arbeit in Wege ins Theater-Projekten und deren Abrechnung benötigt werden. Leider sind nicht alle Dateien barrierefrei.

Good Practice

Praxisbeispiele von Wege ins Theater-Projekten aus den Jahren 2018-2022 gibt es hier: www.wegeinstheater.de/praxis/


Aktuelles

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen rund um Wege ins Theater

Neue Wege ins Theater

Das ASSITEJ – Förderprogramm Wege ins Theater ist auch in der dritten Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bewilligt worden.

Wege ins Theater – Digitale Antragsberatung

Zwischen dem 5. und 15. Dezember bieten wir eine Reihe von Online – Beratungstermine für Förderinteressierte bei Wege ins Theater an. In Terminen mit einzelnen Schwerpunkten informieren wir über das Programm, erläutern die verschiedenen Antragsdokumente und beantworten Fragen zur Antragstellung.

„Kultur macht stark“ – im Fokus

Digitale Veranstaltungsreihe der „Kultur macht stark“-Servicestellen Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin und Niedersachsen

 

Frischer Wind! Mit „Kultur macht stark“ in die neue Förderphase (2023–2027)

Informationsveranstaltungen zu allen Förderkonzepten, neuen Antragsmöglichkeiten und Fristen im Rahmen der dritten Förderphase des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Fachtag Im Theater LANDen – Theater in ländlichen Räumen erleben und erproben

Die ASSITEJ-Förderprogramme Wege ins Theater und NEUSTART KULTUR – Junges Publikum laden gemeinsam am 29. November 2022 um 13:30 – 17:00 Uhr zu einem digitalen Fachtag ein, der sich dem Theater für und mit Kindern und Jugendlichen in ländlichen Gebieten widmet.


„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert Projekte Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche.

Die erste Förderphase von „Kultur macht stark“ lief von 2013-2017, die zweite Förderphase läuft von 2018-2022 und eine dritte Förderphase beginnt 2023 und endet 2027. Die ASSITEJ ist seit der ersten Förderphase mit Wege ins Theater dabei. Das Konzept von Wege ins Theater wurde für die zweite und für die dritte Förderphase jeweils weiter entwickelt.

Die Idee des Förderprogramms ist es, dass lokale Einrichtungen und Institutionen sich mit Kooperationspartnern in Bündnissen für Bildung zusammen schließen und gemeinsam ein Projekt durchführen. Dabei bringen die Kooperationspartner ihr Wissen und ihre Ressourcen als Eigenleistungen ein. Das kann zum Beispiel festangestelltes Personal sein, Räume für die Durchführung des Projektes oder technisches Equipment für die Projektpräsentation.

Zielgruppe von „Kultur macht stark“ sind Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren, die in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen. Das sind zum Beispiel Kinder und Jugendliche, deren Eltern keine bezahlte Arbeit haben oder die mit wenig Geld auskommen müssen. Die Projekte sollen vor allem auf Kinder und Jugendliche in Risikolagen ausgerichtet sein, es dürfen aber auch andere Kinder mitmachen.

Es können nur Projekte gefördert werden, die es bisher in dieser Form nicht gab und die außerhalb vom Schulunterricht stattfinden. Das heißt, dass keine Projekte finanziert werden dürfen, die z.B. schon seit vielen Jahren jeden Herbst stattfinden. Auch dürfen keine Projekte gefördert werden, an denen die Schüler*innen teilnehmen müssen, weil sie Teil des Schulunterrichts sind. Finanziert werden können bis zu 100% der projektbezogenen Ausgaben.

ProQua

ProQua ist ein Projekt der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e. V.. Das Projekt leistet die fachpädagogische Begleitung des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Mit diesem Programm fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2013 außerschulische Angebote der Kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

ProQua gestaltet bundesweit und dezentral Fachkonferenzen zu Querschnittsthemen und übergreifenden Fragestellungen der Kulturellen Bildung. Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, Multiplikator*innen sowie ehrenamtlich Engagierte. ProQua arbeitet praxisnah, kooperativ und dezentral und entfaltet seine Aktivitäten im gesamten Bundesgebiet. Inhalte und Ausrichtungen der Fachkonferenzen orientieren sich an Qualitätsentwicklungen und Interessen der lokalen Bündnisse in „Kultur macht stark.“. Leitziel von ProQua ist es, über Qualifizierungsmaßnahmen der verantwortlichen Fachkräfte und Akteure der Kulturellen Bildung die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch gelingende Kulturelle Bildung in informellen und freizeitorientierten Bildungskontexten zu verbessern.


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FAQs – häufig gestellte Fragen zu Wege ins Theater

Die hier aufgelisteten Fragen werden regelmäßig ergänzt und überarbeitet. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen haben, die hier nicht aufgelistet sind.

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragssteller können Theater oder Kulturinstitutionen (z.B. Theater, Jugendkunstschule, Kulturverein) sowie sozialräumliche Organisationen (z.B. Jugendzentren, Stadtteilzentrem, soziokulturelle Zentren u.v.m.) sein. Antragssteller müssen eine Rechtsform haben (z.B. GbR, Verein, Eigenbetrieb, GmbH o.ä.), Anträge von Unternehmergemeinschaften, Einzelunternehmen und Einzelpersonen sind nicht möglich.

Schulen und Hochschulen sowie Kitas und Horte sind aus formalen Gründen von der Antragsstellung ausgeschlossen.

Welche Bedingungen gelten, wenn der Antragsteller eine GbR ist?

Ein Antrag kann unter bestimmten Bedingungen auch von einer GbR gestellt werden. Es ist jedoch gut zu erwägen, ob eine Antragsstellung durch eine GbR sinnvoll ist, da die meisten GbRs weder Infrastruktur noch festangestelltes Personal als Eigenleistung einbringen können, aber eine Eigenleistung des Antragsstellers unbedingt erforderlich ist. Leistungen, für die Honorare oder Aufwandsentschädigungen gezahlt werden, können nicht als Eigenleistungen gewertet werden.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt werden, wenn eine GbR als Antragssteller auftritt:

  1. Die GbR reicht mit dem Antrag einen GbR Vertrag ein, in dem alle Mitglieder der GbR mit Namen und Anschrift aufgeführt sind sowie einen Kontoauszug, aus dem hervorgeht, dass die GbR ein Geschäftskonto besitzt (die Förderung darf nicht auf Privatkonten ausgezahlt werden).
  2. Die GbR bestimmt (z.B. in einem Zusatz zum GbR Vertrag), ein GbR Mitglied, dass die GbR als Geschäftsführer*in gegenüber der ASSITEJ in allen Belangen des Projekts alleinig vertritt. Der/die Geschäftsführer*in darf keine Honorare oder Aufwandsentschädigungen aus dem Projekt beziehen.
  3. Die GbR erklärt gegenüber der ASSITEJ, dass sie sich nicht vor der abschließenden Prüfung des Verwendungsnachweises auflöst.
Welche Voraussetzungen müssen Bündnisse erfüllen?

Ein Bündnis besteht aus drei institutionellen Partnern, die sich gemeinsam für das Projekt engagieren. Einer dieser Partner ist der Antragssteller, er übernimmt die Projektleitung für das Bündnis und schließt nach der Bewilligung des Antrags einen Zuwendungsvertrag mit der ASSITEJ, in dem die Förderung und ihre Bedingungen vereinbart werden. Auch die Koordination der Aufträge und Zahlungen sowie der Verwendungsnachweis sind in der Verantwortung des Antragsstellers.

Die anderen Bündnispartner bringen jeweils Eigenleistungen in das Projekt ein wie z.B. Bereitstellung von Räumen oder Einsatz von festangestelltem Personal. Für diese Eigenleistungen fließt kein Geld. Ein Partner sollte einen direkten Zugang zu der im Projekt angesprochenen Zielgruppe haben, also z.B. ein Jugendzentrum, eine Schule oder ein Stadtteilzentrum. Eine Eigenleistung dieses Bündnispartners kann z.B. der Einsatz eines/einer Sozialpädagog*in sein, der/die einen guten Draht zu den Kindern/Jugendlichen hat, die angesprochen werden sollen und sie zur Teilnahme am Projekt einlädt und ermutigt.

Die wichtigste Frage bei der Bündnispartnersuche ist: Was brauchen wir für unser Projekt und wer könnte uns unterstützen? Dabei lohnt es sich, auch an Institutionen und Unternehmen zu denken, die vielleicht weniger naheliegend sind. Ein Bauernhof kann Expertise in einem Projekt zum Thema Essen einbringen, ein Entsorgungsbetrieb kann ein Projekt zum Thema Müll unterstützen oder ein Imkerverein ein Projekt zum Thema Bienen.

Wichtig ist, dass keiner der Bündnispartner durch das Projekt wirtschaftliche Gewinne oder Einnahmen erzielt.

Im Fall einer positiven Jury-Entscheidung schließt das Bündnis eine Kooperationsvereinbarung (nach Vorlage der ASSITEJ) ab, in der die Eigenleistungen festgeschrieben werden. Sie wird von allen drei Institutionen rechtsverbindlich unterschrieben.

Was bedeutet „finanzielle, soziale und bildungsbezogene Risikolagen“ in Rahmen von „Kultur macht stark“?

„Kultur macht stark.“ fördert Projekte für Kinder und Jugendliche, die in finanziellen, sozialen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen. Das sind z.B. Kinder, deren Eltern von Erwerbslosigkeit  betroffen sind, oder deren Eltern niedrige formale Bildungsabschlüsse haben oder Transferleistungen beziehen, weil Ihr Einkommen nicht ausreicht. Das Wege ins Theater– Projektteam überprüft anhand der Projektbeschreibung, ob das Projekt auf Kinder/Jugendliche fokussiert ist. Beschrieben werden können Risikolagen oft durch statistische Angaben über den Ort / Stadtteil, in dem das Projekt stattfinden soll (z.B. Transferleistungsbezug, sozialer Wohnungsbau, Erwerbslosigkeit etc.), oder durch Angaben des sozialräumlichen Bündnispartners. Zum Beispiel kann eine beteiligte Schule meist sehr konkret angeben, von welchen Risikolagen ihre Schülerschaft betroffen ist, weil z.B. Eltern Klassenfahrten oder Schulverpflegung nicht finanzieren können, Sprachbarrieren vorhanden sind oder Eltern ihre Kinder nicht so gut beim Lernen unterstützen können.

Die ASSITEJ möchte alle Antragssteller dazu ermutigen, Stigmatisierungen von Personengruppen zu vermeiden und stattdessen strukturelle Hemmnisse, Barrieren und Risikolagen zu benennen.

Bitte vermeiden Sie bei der Beschreibung der Bildungsbenachteiligung stigmatisierende und pauschale Beschreibungen von Menschen wie „sozial schwach“, „sozialer Brennpunkt“ und „bildungsferne Schichten“.

Migrationshintergrund ist keine Risikolage, auch wenn er teilweise mit den genannten Risikolagen korreliert.

Was bedeutet „Förderung von 100% der Ausgaben“?

Die Förderung durch Wege ins Theater im Rahmen von „Kultur macht stark“ deckt bis zu 100% der Projektbezogenen Ausgaben ab. Das bedeutet, dass projektbezogene Ausgaben für z.B. Honorare für Theatervermittler, angeschaffte Materialien für die Theaterarbeit, Fahrtkosten und z.B. Öffentlichkeitsarbeit vollständig aus den beantragten Mitteln bezahlt werden können. Voraussetzung ist, das tatsächlich und nachweisbar Geld fließt. Belegt werden die Ausgaben durch eine Rechnung und/oder einen Vertrag und einen Zahlungsnachweis. Eigenbelege des Antragsstellers oder der Bündnispartner sind nicht möglich.

Von der Förderung ausgenommen sind Kosten, die auch ohne das Projekt angefallen wären, wie z.B. für festangestelltes Personal, für langfristig angemietete Räume, anteilige Kosten für Strom und Infrastruktur usw.

Auch Eintrittskarten, die vom Antragssteller oder einem Bündnispartner kostenlos zur Verfügung gestellt werden, können nicht finanziert werden, weil es sich hierbei nicht um Ausgaben handelt, sondern um entgangene Einnahmen. Daher sollten Eintrittskarten beim Antragssteller oder bei einem der Bündnispartner möglichst als Eigenleistung eingebracht werden. Ausgaben für Eintrittskarten bei Theatern und Kulturveranstaltern, die nicht zum Bündnis gehören, können über das Projekt finanziert werden.

Im Gegensatz zu anderen Förderungen ist es bei Wege ins Theater nicht erforderlich, Drittmittel von anderen Geldgebern einzubringen.

Was bedeutet „außerschulisch“ und „außerunterrichtlich“?

Projekte im Programm Wege ins Theater können in enger Zusammenarbeit mit Schulen stattfinden. Schulunterricht ist nicht förderfähig. Förderfähige Angebote kultureller Bildung müssen deshalb vom Schulunterricht praktisch handhabbar abgegrenzt werden.

Für Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Schulen gilt:

  1. Veranstalter des Projekts ist ein außerschulischer Träger des lokalen Bündnisses, der die Maßnahme verantwortlich plant und durchführt. Dies ist der Fall, wenn alle im Folgenden genannten Kriterien erfüllt sind:
  • Der außerschulische Träger ist der Antragsteller und erhält und verwaltet die Mittel.
  • Er übernimmt die Organisation.
  • Der Träger ist dem eingesetzten Personal gegenüber weisungsbefugt, vereinbart mit den Honorarkräften die Aufgaben und koordiniert die Ehrenamtlichen.
  • Er übernimmt die Aufsichtspflicht für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.
  • Er legt Inhalte, Ziele, Ablauf und Methoden der Maßnahme fest.
  1. Das Projekt ist als zusätzliches, außerunterrichtliches Angebot konzipiert, wenn folgende Kriterien sämtlich erfüllt sind:
  • Das Projekt ist weder Bestandteil der (vom jeweiligen Land) festgelegten Stundentafel des Regelunterrichts noch Bestandteil des (vom jeweiligen Land) finanzierten Ganztagsschulbetriebs.
  • Es ist nicht im Kerncurriculum bzw. Lehrplan des jeweiligen Landes vorgeschrieben.
  • Die Teilnahme am Projekt fließt nicht in die Notengebung ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler (bzw. ihre Erziehungsberechtigten) können sich jederzeit frei für oder gegen die Teilnahme an dem konkreten Angebot entscheiden.
  • Das Projekt ist neu und zusätzlich, d.h. es existierte in dieser Form vor der Förderung nicht.
  1. Projekte im Rahmen des offenen oder gebundenen bzw. verlässlichen Ganztagsschulbetriebs können gefördert werden, soweit sie alle oben genannten Voraussetzungen erfüllen.
  2. Projekttage und Projektwochen von Schulen oder Teilen der Schulen, wie einzelnen Klassen oder Jahrgängen, sind von einer Förderung ausgeschlossen.
  3. Die erforderlichen Kooperationsvereinbarungen mit den beteiligten Schulen beinhalten eine Beschreibung der geplanten Projekte und Angaben zur o.g. Aufgabenteilung.
Was bedeutet neuartig und zusätzlich?

Projekte, die durch „Kultur macht stark“ gefördert werden, müssen neuartig und zusätzlich sein. Das heißt, dass keine Projekte gefördert werden dürfen, die bisher aus anderen Fördermitteln oder Eigenmitteln finanziert wurden. Es darf z.B. kein Festival, das seit 10 Jahren in jedem Jahr stattfindet, über Wege ins Theater gefördert werden. Wenn Projekte gefördert werden sollen, die es früher in anderer Form schon einmal gab, muss klar dargestellt werden, inwiefern die neue Auflage sich von früheren Projekten unterscheidet, wenn z.B. ein Ferienworkshop geplant ist, und es in früheren Jahren schon mal Workshops in den Ferien gab, sollte dargestellt werden, ob der geplante Ferienworkshop sich z.B. an eine neue Zielgruppe richtet oder erstmals in Kooperation mit zwei Bündnispartnern geplant wird usw.

Neuartig und zusätzlich bedeutet nicht, dass alle Projekte inhaltlich besonders innovativ sein müssen.

Welche Besonderheiten gibt es in der Zusammenarbeit mit Kitas und Horten?

Wege ins Theater-Projekte können in enger Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Kindergärten oder Horten stattfinden. Das reguläre Betreuungsangebot dieser Einrichtungen darf durch die Projekte nicht ersetzt werden.

Förderfähige Angebote kultureller Bildung müssen deshalb vom Regelangebot der Einrichtung klar abgegrenzt werden. Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

  • Das über „Kultur macht stark“ geförderte Projekt ist zusätzlich, die üblichen Betreuungsgruppen laufen parallel und unverändert weiter.
  • Die Projekte werden verantwortlich von qualifizierten, externen Personen geplant und durchgeführt. Das Personal der Betreuungseinrichtung kann die Projekte begleiten, sofern es nicht über Fördermittel des Programms finanziert und für die Betreuung der laufenden Gruppen nicht benötigt wird.
  • Die Entscheidung für die Teilnahme an einem „Kultur macht stark“ Projekt wird von jedem bzw. für jedes Kind individuell getroffen.
  • Angebote, die über einen längeren Zeitraum (drei Monate oder länger) verlässlich in den Tages- bzw. Wochenplan der Einrichtung integriert sind und von allen Kindern der Betreuungseinrichtung genutzt werden können, sind nicht förderfähig.
  • Die erforderlichen Kooperationsvereinbarungen mit den beteiligten Bündnispartnern beinhalten eine Beschreibung der geplanten Projekte und Angaben zur o.g. Abgrenzung vom Regelbetrieb.
Was ist der Unterschied zwischen „Kultur macht stark“ und Wege ins Theater?

„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Ministerium arbeitet in diesem Programm mit 29 unterschiedlichen Programmpartnern aus dem Bereich der Kulturellen Bildung, die unter dem Dach „Kultur macht stark“ jeweils Konzepte mit eigenen Schwerpunkten entwickelt haben. Die ASSITEJ ist einer dieser 29 Programmpartner. Neben Wege ins Theater gibt es noch zahlreiche andere Fördermöglichkeiten, auch für Theater.

Informationen zu allen Fördermöglichkeiten im Rahmen von Kultur macht stark sind hier zu finden:

www.buendnisse-fuer-bildung.de

Was ist PROQUA?

ProQua ist ein Projekt der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. Das Projekt leistet die fachpädagogische Begleitung des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. PROQUA gestaltet bundesweit und dezentral Fachkonferenzen zu Querschnittsthemen und übergreifenden Fragestellungen der Kulturellen Bildung. Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, Multiplikator*innen sowie ehrenamtlich Engagierte. PROQUA arbeitet praxisnah, kooperativ und dezentral und entfaltet seine Aktivitäten im gesamten Bundesgebiet. Inhalte und Ausrichtungen der Fachkonferenzen orientieren sich an Qualitätentwicklungen und Interessen der lokalen Bündnisse in „Kultur macht stark“. Leitziel von PROQUA ist es, über Qualifizierungsmaßnahmen der verantwortlichen Fachkräfte und Akteure der Kulturellen Bildung die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch gelingende Kulturelle Bildung in informellen und freizeitorientierten Bildungskontexten zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter https://proqua-kms.de/


Kontakt

wegeinstheater@jungespublikum.de

069 – 34 87 33 84

Wir möchten uns gerne Zeit für Ihre Fragen zur Antragsstellung nehmen – Für Terminvereinbarungen zur Antragsberatung schreiben Sie uns bitte eine Mail.

ASSITEJ e.V.
Wege ins Theater
Schützenstraße 12
60311 Frankfurt am Main

Team

Anna Eitzeroth (sie/ihr)
Projektleitung Wege ins Theater 2

Jennifer Köhler (sie/ihr)
Stellvertretende Projektleitung Wege ins Theater 2
Projektleitung Wege ins Theater 3

Nele Beinborn (sie/ihr)
Projektmitarbeiterin Wege ins Theater 2
Stellvertretende Projektleitung Wege ins Theater 3

Julia Abdennadeur (sie/ihr)
Projektbuchhaltung Wege ins Theater