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Sammlung KJTZ


Willkommen in der Sammlung

Mit der Gründung des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland 1989 war auch die Einrichtung und Führung eines Archivs geplant. Dieses sollte Bild-, Ton- und Schriftzeugnisse der Darstellende Künste für junges Publikum zentral an einem Ort zusammenführen. Das Archiv wurde durch eine Bibliothek und Mediothek ergänzt. Heute werden diese drei Bereiche unter dem Begriff der Sammlung zusammengefasst. Mit den Aufgaben der Entwicklung, Betreuung und Bestandspflege der Sammlung wurde der hierfür neugegründete Arbeitsbereich Information und Dokumentation betraut. Dieser wurde von 1990 bis zu dessen Ruhestand 2018 von Dr. Jürgen Kirschner geleitet. 2019 übernahm Anne-Sophie Garthe diese Position.

Mit der Gründung der Sammlung waren konkrete Aufgaben verbunden: einerseits sollte die Sammlung als Grundlage dienen, einzelne Personen oder Gruppen in ihrer Theaterpraxis beratend zu unterstützen. Andererseits war es die Aufgabe der Sammlung eine fundierte Informationsquelle für die wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters zu bilden.  Auf diese Weise beförderte sie Publikationen und Dokumentationen für die Bewahrung und Fortführung der Darstellenden Künste für junges Publikum.

In ihren Anfängen baute die Sammlung auf den bereits existierenden Archivbeständen der ehemaligen ASSITEJ-Zentren der DDR und BRD auf. Um diese Erinnerung zu wahren, wurde die Sammlung des KJTZ an zwei Standorten untergebracht: das historische Archiv der DDR verblieb in Berlin, wohingegen der andere Sammlungsteil in das neugegründete Zentrum in der Frankfurter Schützenstraße zog. Aufgrund von Renovierungsarbeiten am Theater an der Parkaue 2021 musste der Berliner Standort endgültig aufgegeben werden. Dieser Sammlungsteil befindet sich nun ebenfalls in Frankfurt am Main, wurde aber in einem auswärtigen Lager fachgerecht untergebracht. Zukünftig soll es einen gemeinsamen Standort in Rhein-Main-Gebiet geben, wo die Sammlung für alle interessierten Besucher*innen zugänglich ist.

Aufbauend auf den historischen Bestände wächst die Sammlung bis heute stetig weiter. Durch die laufenden Einsendungen der deutschen und internationalen Theaterszene gewinnen wir wichtige Einblicke in aktuelle Prozesse und Diskurse der Theaterpraxis. Auf diese Weise dient die Sammlung damals wie heute als Wissens- und Erfahrungsspeicher des Kinder- und Jugendtheaters. Wir sprechen hier auch von der Sammlung als „kulturellem Gedächtnis“.

Die Sammlung vereint hierbei eine Vielzahl unterschiedlichster Erinnerungsstücke und Medien:  Programmhefte und Werbeposter, Hörspiele und Inszenierungsmitschnitte, Bühnenfotos und Künstlerporträts, Stücktexte und Regiebücher, Fachliteratur und Nachschlagewerke, Sitzungsprotokolle und Tätigkeitsberichte und vieles mehr. Vereinzelt kann man auch Handpuppen und andere zum Teil skurrile Objekte in unseren Regalen entdecken. Die Sammlung dokumentiert somit nicht nur die Entwicklung der Kinder- und Jugendtheaterlandschaft in Deutschland und international, sondern zeugt ebenfalls von der steten Zusammenarbeit der ASSITEJ und seiner zahlreichen Mitglieder. Die ältesten Stücke der Sammlung gehen bis in die 1950er-Jahre zurück. Ein besonderes Highlight der Sammlung bilden die Dokumente der Schauburg München (ehemals: Theater der Jugend). Es handelt sich hierbei um die einzige Sammlung eines Theaters, welche geschlossen seine Entwicklung von der Gründung bis in die heutige Zeit belegt.

Weiterführende Literatur

Dörschel, Stephan: Der Arbeitsbereich Information und Dokumentation des KJTZ. Eine kritische Programmbeschreibung. In: Schneider, Wolfgang/Taube, Gerd (Hg.): Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland. Begegnungsforum. Austauschplattform. Diskursort. Frankfurt am Main. Peter Lang Gmbh. 2015. S. 137-146.

Gesellschaft für Theatergeschichte – Theatersammlungen: Theatersammlungen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin. 1985. Kleine Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte 33.

Henninger, Christine (Hg.) / Fülle, Henning (Hg.) / Schneider, Wolfgang (Hg.): Performing the Archive – Studie zur Entwicklung eines Archivs des Freien Theaters. In:  Reihe: Hildesheimer Universitätsschriften Bd. 34. Hildesheim: Georg Olms Verlagsbuchhandlung 2018.

Kirschner, Jürgen: Vom Bananenkarton zum Theaterarchiv. 1995.

Milhahn, Heike/ Kirschern, Jürgen: Archiv des Kinder- und Jugendtheaters in der Deutschen Demokratische Republik. Dokumentation und Aufbauphase. Frankfurt am Main. 2006.

Schmitt, Peter: Archive, Bibliotheken, Museen, Sammlungen und Gedenkstätten mit Beständen zum Bereich „Darstellende Künste“ in der Bundesrepublik Deutschland. Bundesverband der Bibliotheken und Museen der Darstellenden Künste e.V. München. Sonderheft 1.


Bestand & Bestandsgruppen

Die Sammlung des Kinder- und Jugendtheaterzentrums umfasst Dramatik des Kinder- und Jugendtheaters in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung (ca. 2.900 Bände seit 1945 als Präsenzbestand, ca. 1.500 Dateien im digitalen Bestand), selbstständige Literatur zum Kinder- und Jugendtheater (ca. 1.800 Bände als Freihandbestand), Fachzeitschriften und Artikel, audiovisuelle Medien des Kinder- und Jugendtheaters (ca. 3.200 CDs und DVDs, ca. 800 Videokassetten, ca. 600 Tonbänder und Tonkassetten), das zeitgenössische Archiv des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland (erfasst: ca. 800 Theater mit 120.000 Programmheften, Plakaten und Aufführungsfotos) und international sowie Archive zur Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters, so auch das bei uns verwahrte Archiv des SCHAUBURG Theater der Jugend in München.

Zu den historischen Sammlungsbeständen des KJTZ gehört auch das abgeschlossene Archiv des nationalen ASSITEJ-Zentrums der DDR (auch: Büro für internationale Fragen des Kinder- und Jugendtheaters in der DDR), das 1974 gegründet wurde und bis 1990 existierte. Das Archiv bewahrt Dokumente und Korrespondenzen der nationalen und internationalen Arbeit der ASSITEJ der DDR u.a. Materialien und Korrespondenzen zu nationalen und internationalen Kongressen und Werkstätten, zum Internationalen Regieseminar für Kinder- und Jugendtheater. Darüber hinaus beherbergt es Sammlungen zu einzelnen Kinder- und Jugendtheatern in der DDR und international, Personenarchive, eine Plakatsammlung, Kinderzeichnungen, ein Stückarchiv, Fachliteratur und eine lückenlose Sammlung der Zeitschrift „Theater der Zeit“ bis 1990.

Die Sammlung des Kinder- und Jugendtheaterzentrums dokumentiert zudem die deutsche und weltweite Organisation des Kinder- und Jugendtheaters (ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland und ASSITEJ International, Katholische Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater und weiterer Einrichtungen) sowie seine eigene langjährige Projekt- und Förderarbeit für die Darstellenden Künste für junges Publikum.

Bestandsgruppen der Sammlung

Zeitgenössische Sammlung des Kinder- und Jugendtheaters in der Bundesrepublik Deutschland

In der zeitgenössischen Sammlung des Kinder- und Jugendtheaters wird ein umfassender Zugang zur jüngeren Theatergeschichte in Deutschland bereitgestellt. Programmhefte und Theaterkritiken bilden dabei wichtige Zeugnisse, die einen Einblick in das Theater in Deutschland ab 1990 geben. Sie werden durch weitere Druckerzeugnisse wie Spielzeitübersichten, Leporellos, Werbematerial (u.a. Flyer) und pädagogisches Begleitmaterial ergänzt. Vereinzelt finden sich auch Fotos und Plakate, sowie audiovisuelle Mitschnitte, die durch regelmäßige Abgaben der Kinder- und Jugendtheater und Veranstalter von Festivals in die Sammlung eingehen.

Bibliothek

Im Freihandbereich der Sammlung befinden sich dramatische Texte und Bühnenmanuskripte (1945 bis heute) in deutscher Sprache bzw. in deutscher Übersetzung sowie weiterführende Literatur zum Theater für junges Publikum. Zusammen bilden sie das literarische Repertoire des Kinder- und Jugendtheaters seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den begleitenden fachlichen Diskurs ab. Seit 2008 wird die Sammlung mit digitalen Formaten ergänzt, weitergeführt und stetig durch Neuerscheinungen erweitert.

Mediothek

In der Mediothek befinden sich DVDs, Videokassetten, Audio-CDs und Tonbänder, und digitale Fotografien (1975 bis heute), die Mitschnitte von Inszenierungen, Hörspiele, Aufnahmen von Probenarbeiten oder Rundfunksendungen und Dokumentationen wichtiger Veranstaltungen umfassen.

Fotoarchiv

Im Fotoarchiv der Sammlung befinden sich Fotoabzüge, Dias, Kontaktbögen, sowie große Abzüge (ca. A3). Sie dokumentieren unterschiedliche Stücke für junges Publikum als auch wichtige Ereignisse in der Geschichte des KJTZ.

Theatersammlung Schauburg

Als das erste selbständige Jugendtheater der Bundesrepublik Deutschland ist die Schauburg in München seit 1953 ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Theaters für junges Publikum in Deutschland. Anhand von Produktionsunterlagen, Medien mit Bühnenmusik und Mitschnitten von Inszenierungen, sowie Verwaltungsunterlagen (u.a. Korrespondenzen und Presse), lässt sich die Spielplangestaltung und Organisation des Theaters seit der Gründung unter Sigfrid Jobst detailliert nachvollziehen.

Zeitschriftenarchiv

Im Zeitschriftenarchiv werden Fachzeitschriften und Jahrbücher aufbewahrt, die bis zurück zu den 1960er Jahren zurückgehen. Durch die Beiträge wird ein Einblick in die Diskurse zum Theater für junges Publikum der letzten 60 Jahre gegeben sowie die Entwicklung ästhetischer und struktureller Positionen zu dem Thema Kinder- und Jugendtheater.

Archiv Herbert Basenau

Zwischen 1984 und 2001 hat Herbert Basenau (1921-2009) Theater mit Kindern („Göttinger Bühnenkinder), zwischen 1989 und 1995 Puppentheater („Ha-Pu-The“) für Kinder wie Erwachsene produziert und gespielt. Anhand der umfassenden Dokumentation des Musikers, Theaterregisseurs und Schriftstellers lassen sich Modelle „kindergerechten Theaterspiels“ zeigen und diskutieren. Es befinden sich Produktions- und Verwaltungsunterlagen, Kostüme und Requisiten, Bühnenmusik, Videomitschnitte, Manuskripte in dem Archiv.

Archiv der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater (Dauerleihgabe)

Die Geschichte der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater (KAST) dokumentiert den Wandel vom Laienspiel der Nachkriegszeit zum Amateurtheater heutiger Prägung. Anhand von Korrespondenzen, Protokolle, Fotografien, Medien, Publikationen (1946 bis heute) lässt sich die Entwicklung des 1947 gegründeten Vereins nachzeichnen.

Archiv der Baumfirma Meissel & Co. (Dauerleihgabe)

Das Archiv der Theatergruppe Baufirma Meissel & Co. (ASSITEJ-Mitglied von 1980 bis 2002) umfasst Programmzettel und Plakate des Theaters, eigene Szenenfotos und Videomitschnitte der Inszenierungen, Requisiten und weiteres Material rund um die Theaterproduktion, Kritiken und Medienberichte zu den Auftritten, Publikationen aus dem Ensemble und Literatur über die Theatergruppe, die seit den sechziger Jahren bis um die Jahrtausendwende ihre, auch im Kontakt mit den sozialen Bewegungen entwickelten Formen des Straßen- und Aktionstheaters von der Kellerbühne über den Marktplatz bis in die Grundschule bekannt gemacht hat.

(Projekt-) Archiv des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland

Seit seiner Gründung 1989 fördert das KJTZ Theater für junges Publikum in Deutschland. Die vielfältigen Aktivitäten und Angebote des Zentrums spiegeln sich in den Jahresprogrammen und Arbeitsstrukturen, was anhand von Korrespondenzen, Druckschriften und Fotografien nachvollziehbar gemacht wird. Zudem werden die Tätigkeiten des Zentrums von einem vielschichtigen Fachaustausch begleitet, der auch verschiedene Einrichtungen umfasst, die selbst nicht Theater produzieren. Hier stehen vor allem kulturpolitische Einrichtungen im deutschsprachigen Raum im Mittelpunkt. Abgaben von Institutionen, Theaterverlagen, Preisen und Personen ergänzen somit das Projektarchiv des KJTZ und setzen es in einen kulturpolitischen Kontext.

Laufende Fachzeitschriften

Nachfolgend: Übersicht zum Bestand der laufenden Fachzeitschriften unserer Sammlung

Die Links verweisen auf die Informationen der Fachverlage zu diesen Publikationen (Stand: Juli 2022).

Bestandserhaltung

Eine wichtige Aufgabe des Arbeitsbereiches Information & Dokumentation ist die nachhaltige Bewahrung der uns anvertrauten Sammlung. Die fachgerechte Unterbringung ist ein elementarer Teil dieser Bestandserhaltung. 2020 musste das Archiv des Kinder- und Jugendtheaters in der DDR seinen alten Standort in Berlin aufgrund von Umbauarbeiten verlassen. Seitdem beschäftigt uns die Frage um die langfristige Lagerung und Zusammenführung der Sammlungsbestände. Der Raumbedarf steigt und die Raumkapazität in unserem Frankfurter Büro ist nahezu ausgereizt. Dennoch warten in den kommenden Jahren noch so einige Schätze im Verborgenen darauf, unsere Sammlung zu erweitern.

Für das Archiv und die Mediothek der Sammlung suchen wir nun einen neuen Standort im Frankfurter Raum. Wir stehen im Austausch mit der Hessischen Archivberatung und jonglieren mit Raumgrößen, Archivstandards und Kostenplänen. Bis unsere Suche erfolgreich sein wird, arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung der jetzigen Lagerungsbedingungen. Wir überwachen das Raumklima, entfernen fleißig Heftklammern und Gummibänder und verpacken in archivgerechte Schachteln und Mappen, wir bilden uns kontinuierlich weiter und suchen den Austausch mit anderen Archiven und Sammlungen.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Bestandserhaltung besteht in der digitalen Sicherung der Sammlung. Das umfasst sowohl die Konvertierung und Digitalisierung analoger Medien, wie auch die Erweiterung der Sammlung in digitaler Form. Hierfür arbeiten wir an einem digitalen Sammlungskonzept. So wird das Archiv der darstellenden Künste für junges Publikum in Deutschland mehr und mehr auf die digitale Abgabe umgestellt. Es soll eine Online-Einreichung für die Sammlung und das International Archive der internationalen ASSITEJ geben, die über unsere Webseite angeboten wird. Nach Absprache ist die digitale Einreichung schon jetzt über unseren Cloudspeicher der KJTZBOX möglich. Gleichzeitig nutzen wir die Möglichkeiten des virtuellen Raums, um unseren Nutzer*innen Dokumente und Medien zur Verfügung stellen zu können und spannende Einblicke in unsere Sammlung zu ermöglichen.

Die Digitalisierung ermöglicht es uns Barrieren im aktiven Wissensaustausch zu reduzieren und wichtige Impulse für die Förderung, Forschung und künstlerische Arbeit die Darstellenden Künste für junges Publikum zu setzen. Die Bestandserhaltung kann nur dann sinnvoll sein, wenn das Archiv lebendig ist und das in ihm gespeicherte Wissen weitergegeben und genutzt wird.


Neuerwerbungen

Die Sammlungen werden kontinuierlich durch Neuerwerbungen ergänzt, durch geordnete Aufstellung und Erfassung in der Datenbank erschlossen und durch konservatorische Maßnahmen erhalten. Knapp 20.000 Nachweise von Stücken, Literatur, Medien, Archiven und Linkadressen sind im Online-Katalog des Kinder- und Jugendtheaterzentrums verzeichnet. Sie erschließen aktuelle Informationen und öffnen den Blick in die Geschichte der Darstellenden Künste für junges Publikum.

Erwerbungen für das Zeitgenössische Archiv des Kinder- und Jugendtheaters

Das Zeitgenössische Archiv des Kinder- und Jugendtheaters ist ein bedeutender Bestand innerhalb der Sammlung des KJTZ, mit Standort in Frankfurt am Main. Dieser Sammlungsbestand ist mittlerweile auf etwa 100.000 Programmhefte und Spielpläne, Plakate, Fotografien und andere Dokumente angewachsen. Er gibt Einblick in die breite Vielfalt des Kinder- und Jugendtheaters seit Ende der 1980er-Jahre bis heute.

Die uns eingereichten Materialien unterstützen die laufenden Aktivitäten und Projekte des Kinder- und Jugendtheaterzentrums und werden den Nutzer*innen der Sammlung für Recherche und Forschung vorgelegt. Zudem werden die Unterlagen von den Mitarbeiter*innen des KJTZ für die Förderung und Beratung sowie für wissenschaftliche Projekte verwendet.

Insbesondere die regelmäßigen Einreichungen der Theaterhäuser und freien Ensembles sowie anderer Kulturinstitutionen sind unverzichtbare Grundlage des Zeitgenössischen Archivs für Kinder- und Jugendtheater.

 

Folgende Materialien können Sie uns einreichen:

  • Spielpläne und Spielzeitübersicht
  • Inszenierungsbegleitende Produktionsunterlagen: Programmheft, Werbematerialien (z.B. Plakat und Flyer), weitere Dokumente (z.B. Schriftzeugnisse, Skizzen und Entwürfe)
  • Medien:
    Szenenfotos und anderes Bildmaterial (digitales Speicherformat: bevorzugt hochauflösende Bilddateien, 300 dpi, TIFF-Format, Farbraum: CMYK)
    AV-Medien (z.B. filmische Inszenierungsmitschnitte, Trailer und Interviews, digitales Dateiformat: MPEG)
  • Theaterkritik und Presseecho

 

Für unsere Sammlung sind die Produktionsunterlagen pro Inszenierung und Spielzeitübersichten des Theaters in zweifacher Ausfertigung einzureichen.

Eine digitale Einsendung der Dokumente wird bevorzugt. Nach vorheriger Absprache mit dem Arbeitsbereich Information und Dokumentation können regelmäßige und umfangreiche Einreichungen direkt in den Cloudspeicher KJTZBOX hochgeladen werden.

Sie haben weitere spannende Materialien zu den Darstellenden Künsten für junges Publikum, die Sie unserer Sammlung übergeben möchten? – Dann kommen Sie gerne auf uns zu. Für Fragen und Informationen kontaktieren Sie den Arbeitsbereich Information und Dokumentation (E-Mail: dokumentation@kjtz.de).


Netzwerke

 

 

Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland sucht die Vernetzung und den fachlichen Austausch zu anderen Theaterarchiven, um sich aktiv für den Erhalt und den Wissenstransfer des kulturellen Erbes der Darstellenden Künste für junges Publikum einzusetzen. Die digitale Vernetzung und der Abbau von Barrieren sind wichtige Schritte, um das Wissen und die Erfahrungen um die deutsche und internationale Kinder- und Jugendtheaterszene frei verfügbar und nutzbar zu machen.

Bundesverband Theatersammlungen in Deutschland (TheSiD) e.V

TheSiD versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Theaterarchive, -bibliotheken und -museen. Er ist der deutsche Zweig der Internationalen Gesellschaft der Bibliotheken und Museen für Darstellende Künste (SIBMAS – Société Internationale des bibliothèques et des musées des arts du spectacle). Die TheSiD hat momentan 26 institutionelle und 6 persönliche Mitglieder.

LINK: http://thesid.de/

Initiative für die Archive der Freien Darstellenden Künste e.V.

Um gemeinsam Archivstrukturen für die Freien Darstellenden Künste aufzubauen, haben sich die Verbände im Bereich von Tanz und Theater sowie Fach-Institutionen und Einzelakteur*innen auf diesem Gebiet 2018 zusammengeschlossen und den Verein Initiative für die Archive der Freien Darstellenden Künste e.V. gegründet. Hervorgegangen ist der Verein aus einem Arbeitskreis zur Archivierung der freien Darstellenden Künste, der sich in losen Treffen seit 2013 vertieft mit der Idee eines Archivs für die Künste und aus den Künsten heraus beschäftigt.

LINK: https://www.theaterarchiv.org/home

Runder Tisch der Berliner Theaterarchive

(ehemaliges Mitglied)

Seit 2011 arbeitet der Runde Tisch der Berliner Theaterarchive als informeller Verbund der Institutionen mit Theatersammlungen sowie selbstdokumentierender Theater und Künstler*innen in Berlin. Neben der Bewahrung des kulturellen Erbes der Berliner Theaterarchive verbindet die Mitglieder der Wunsch nach fachlichem Austausch zu aktuellen Projekten und Plänen sowie nach kulturpolitischer Zusammenarbeit und Wirkung.

LINK: http://theaterarchive.iti-germany.de/index.php?id=261

Gesellschaft für Theaterwissenschaft – Arbeitsgruppe Archiv

„Die AG ARCHIV dient dem Austausch und der gemeinsamen Weiterentwicklung von Forschungsansätzen sowie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ist zugleich ein Forum für eine gemeinsame Interessensvertretung von Forschungs- und Gedächtnis-Institutionen im Bereich Theater, Tanz und Performance.“

LINK: https://home.uni-leipzig.de/gtw-ag-archiv/


Recherche & Beratung

Suchen Sie vielleicht einen bestimmten Stücktext oder Informationen zu dieser einen Theateraufführung, die Ihnen einfach nicht mehr aus dem Kopf geht? Sitzen Sie vielleicht an einer kniffligen Hausarbeit und brauchen Hilfe bei der Recherche? Oder sind Sie ganz einfach auf der Suche nach ein paar neuen Ideen für die nächste Spielzeit? Dann helfen wir gerne weiter.

Der Arbeitsbereich Information und Dokumentation steht telefonisch oder per E-Mail für Ihre Beratungs- und Rechercheanfragen zur Verfügung. Nach vorheriger Anmeldung kann die Sammlung in Frankfurt am Main besucht und zahlreiche Medien und Dokumente eingesehen werden. Das Archiv der Kinder- und Jugendtheater der DDR ist derzeit leider nicht für Besucher*innen zugänglich. Bitte beachten Sie unsere Nutzungshinweise für den Sammlungsbesuch.

Gerne stellen wir benötigte Medien und Dokumente auch digital über unseren virtuellen Lesesaal bereit. Hierbei handelt es sich um einen geschützten Cloudspeicher, die KJTZBOX. Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Nutzungshinweise für den virtuellen Lesesaal. Für die digitale Recherche oder auch Besuchsvorbereitung empfehlen wir die Nutzung unseres Online-Katalogs.

Link zum Online-Katalog

Nutzungshinweise - Virtueller Lesesaal

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Nutzungshinweise - Sammlungsbesuch

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Besuchsinformation

Adresse:
Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland
Erdgeschoss
Schützenstraße 12
60311 Frankfurt am Main

 

Hinweis:
Wir bitten um Voranmeldung Ihres Besuchs telefonisch unter +49 69 29 66 61 oder per E-Mail an dokumentation@kjtz.de.
Nach Absprache bieten wir Führungen durch die Sammlung des KJTZ in Frankfurt am Main an.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Barrierefreiheit.


Kontakt

Arbeitsbereich Information & Dokumentation
Beratung & Recherche
069 296661
dokumentation@kjtz.de

Kontakt

Anne-Sophie Garthe (sie/ihr)
Projektleitung Dokumentation & Digitalisierung
a.garthe@kjtz.de

Nutzen Sie für Ihre Fragen und Anregungen gerne auch unser Kontaktformular.

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